Institutions & Organisations 2017-03-19T16:45:48+01:00

Arbeiten im interkulturellen Kontext

Institutionen und Behörden der Asyl- und Flüchtlingsarbeit

Teams, die in ihrer sozialen, menschlichen Kompetenz bei Einsätzen in/nach besonders belastenden und traumatischen Ereignissen, selber emotional und körperlich außergewöhnlich gefordert und belastet sind.

Stressbewältigung
Burnoutprävention
Work-Life Balance
Selbstmanagement
Kultursensibles Arbeiten
Traumasensibler Umgang mit belasteten Menschen

Beratende Begleitung von Teams

  • Inhouse Training
  • Individuelle Beratung
  • Emotionale Begleitung
  • Einzel- und Gruppencoaching

Beratungs- und Trainingsziele

  • Besseres Arbeitsklima durch zufriedene Mitarbeitern/innen
  • Erhalt der Arbeitsfähigkeit im Team
  • Effektive Prozesssteuerung und -abwicklung
  • Besseres Kommunikationsverhalten
  • Geringerer Krankenstand
  • Die Mitarbeitern/innen sind in der Lage, Nutzen in ihrer Arbeit zu sehen.

Mein Angebot richtet sich an Mitglieder von Teams, die insbesondere aufgrund interkultureller Arbeit außergewöhnlichen Belastungen im Beruf ausgesetzt sind. Meine beratende Begleitung dieser Teams zielt darauf ab, gemeinsam für die jeweilige Situation und Bedarfe angemessene Kommunikationstools, Konfliktbewältigungs- und Selbstfürsorgestrategien zu entwickeln.

Gegebenenfalls wird auch die sukzessive Bildung von Teams der interkulturellen Arbeit professionell begleitet. Ich vermittele den Teams ein Repertoire an Instrumenten und Selbsthilfemöglichkeiten, um Stresssituationen und Angstzuständen im Beruf vorzubeugen.

Flüchtlinge und MigrantInnen

betreut von Institutionen und Behörden der Asyl- und Flüchtlingsarbeit

Emotionale Begleitung, Einzel- und Gruppencoaching

  • Es wird Raum für die persönliche Geschichte der Flucht oder Migration gegeben.
  • Möglichkeit einer individuellen Unterstützung, um sich vor anderen nicht exponieren zu müssen.
  • Bereitstellung von Räumen, in denen Gefühle geschützt ausgedrückt werden können.
  • Förderung des Integrationswillens der Person

Ziele der Intervention

Ich arbeite mit Menschen, die extrem traumatische Lebenserfahrungen gemacht haben, insbesondere aufgrund von Flucht, Migration, Bürgerkriegserlebnissen, aber auch innerfamiliärer Gewalterfahrungen sowie der transgenerationalen Weitergabe von Traumatisierung.

Mit Hilfe professioneller emotionaler Begleitung in Einzelsitzungen oder Kleingruppen können diese Menschen wieder einen Bezug zu ihrer Umwelt herstellen und eine Beziehung, beispielsweise zum Aufnahmeland Deutschland, aufbauen.

Organisationen der Internationalen Zusammenarbeit (IZ),
der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und
der Humanitären Hilfe (HH)

Internationale Fachkräften vor, während und nach dem Einsatz

Schulung, Begleitung sowie Inhouse Training für Kurz- und Langzeiteinsätze

 

Beratungs- & Trainingsziele

  • Motivation für den Einsatz
  • Realistische Einschätzung eigener Potentiale und Grenzen besonders in der Interkulturalität
  • Fähigkeit des Umgangs mit Stress
  • Gewährleistung eines bestmöglichen und gewinnbringenden Einsatzes für alle Beteiligten (Fachkraft, Familie und Partnerorganisation)
  • Emotionale Stabilität während und nach dem Einsatz
  • Weniger Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung

Vor dem Einsatz

Vorbereitung auf den Einsatz:
Schulungen und Gruppen-Trainings in folgenden Themen

  • Kultursensitivität
  • Stressbewältigung
  • Selbstfürsorge
  • Trauma-sensibler Umgang mit belasteten Menschen

Im Einsatz

Emotionale Begleitung und Beratung während des Einsatzes.

Ich biete Beratung über Skype, Telefon und Email sowie bei Bedarf persönliches Coaching und Mediation vor Ort.

Nach der Rückkehr

Unterstützung von Erlebnisverarbeitung und Wiedereingliederung in Deutschland.

Ich biete Einzelsitzungen und Gruppen-Kurse.

Der Einsatz im Entwicklungsland ist ein großer Schritt heraus aus dem bekannten Wirkungskreis der Fachkraft und fordert ein sehr hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Auch für Menschen, die schon viele Male diesen Schritt gegangen sind, ist der nächste Einsatz immer wieder Neuland. Kulturunterschiede, extreme klimatische Herausforderungen, die Komplexität und der Bedeutungsreichtum der Fremdsprache, undurchsichtige oder für den eigenen Verständniskodex unlogische Arbeitsstrukturen sind nur wenige der vielen Elemente, mit denen die Fachkraft ab Beginn ihres Einsatzes konfrontiert ist. Damit stößt sie früher oder später an ihre Grenzen. Die Globalisierung sollte hierbei nicht zu dem Trugschluss führen, dass wir alle sowieso schon interkulturell und offen eingestellt sind.

Die Arbeit als Fachkraft der Entwicklungszusammenarbeit ist komplex und erfordert beruflich und privat ein großes Maß an Flexibilität und Proaktivität. Diesen kann nicht immer einfach begegnet werden. Manchmal bedarf es nur eines Perspektivenwechsels, um Situationen, die ausweglos erscheinen, wieder einzuordnen und eine Lösung zu finden. In anderen Begebenheiten ist ein Auffangen von emotional sehr beanspruchenden Vorkommnissen vonnöten. Typische auftretende Konflikte, bei deren Lösung ich Unterstüztung anbiete sind folgende:

  • “Ich schaffe es nicht, die Arbeit aus meinem Privatleben herauszuhalten.”
  • “Die Menge der Arbeit übersteigt meine Kräfte.”
  • “Konflikte in der Partnerorganisation machen mich sehr betroffen und zerren an meiner
    Motivation.”
  • “Soziale Kontakte finde ich nur sehr langsam und bin sehr einsam in diesem Land.”

Die Rückkehr ins eigene Land ist entgegen vieler Erwartungen nicht immer einfach. Diese bedarf genügend Zeit, um Erlebtes in die alten wohlbekannten Gebräuche und Lebensrhythmen zu integrieren. Einige können sich mit der Rückkehr nicht immer abfinden und fühlen sich fremd im eigenen Land. Andere kehren sehr betroffen von den Erlebnissen während des Einsatzes zurück. Sie haben sich durch die Erfahrungen im Einsatz verändert und erleben nun neue unbekannte Konflikte im Familien- und Freundeskreis. Häufig sind die Hiergebliebenen gar nicht so daran interessiert, von dem Leben im Einsatz zu erfahren und können sich Dinge nicht vorstellen. Dies kann zu Leere, Einsamkeit und fehlender Energie nach der Rückkehr ins eigene Land führen. (Zur Arbeitsmethode siehe Einzelpersonen und Paare/Interkulturelles Coaching.)

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